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Knochenaufbau und Knochenaufbau im Kiefer

Unter dem Begriff Knochenaufbau versteht man Zweierlei: Zum Einen die ganz allgemeine Bezeichnung für den Aufbau des menschlichen Knochens, das heisst seine Struktur und Beschaffenheit. Je nach Gruppe unterscheidet man zum Beispiel hohle oder luftgefüllte, platte oder kurze Knochen. Gemeinsam ist dem Knochengewebe, dass es als Grundgerüst des menschlichen Körpers (Skelett) funktioniert und zum Teil auch die inneren Organe schützt. Wird das Knochengewebe nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, kann es brüchig werden. Ist der Knochenaufbau nicht mehr optimal, entstehen beispielsweise Krankheiten wie Ostheoporose. Vorbeugend und ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung können spezielle Präparate aus der Apotheke helfen.

Eine ganz andere Bedeutung kommt dem Begriff in der Zahnmedizin, genauer gesagt in der Implantologie zu. Hier bezeichnet der Knochenaufbau einen chirurgischen Eingriff, mit Hilfe dessen Knochengewebe vergrößert wird. Ein solcher Eingriff wird ganz allgemein als (Kiefer-)Knochenaugmentation genannt. Er ist notwendig, wenn das vorhandene Knochenmaterial nicht ausreicht für das Einsetzen eines geplanten Implantats. Dabei kann der gewählte Zahnersatz zum Beispiel zu breit oder zu lang für den Kieferknochen des Patienten sein. Gründe für nicht ausreichendes Knochengewebe im Kiefer können zum Beispiel Parodontose-Erkrankungen sein. Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen der Kieferknochen, besonders im Oberkiefer, grunsätzlich nicht genügend ausgebildet ist. Wenn ein fester Halt durch Einwachsen in den Knochen nicht garantiert werden kann, muss der Knochen entsprechend künstlich aufgebaut werden, bevor das eigentliche Implantieren beginnen kann. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, vom „Strecken“ des Knochens bis zum Einsetzen künstlicher oder eigener Knochen.

Zu den häufigsten Maßnahmen zum Knochenaufbau zählt der Sinuslift. Er kommt bei Implantaten im Oberkiefer zum Einsatz. Oftmals ist hier nicht genügend natürliche Knochensubstanz vorhanden. Beim sogenannten äußeren Sinuslift wird zunächst ein Hohlraum im Kieferknochen eröffnet, die schützende Knochenhaut abgetragen und zusätzliches, auffüllendes Knochenmaterial eingesetzt. Beim inneren Sinuslift geschieht das Einbringen des Materials direkt durch das Bohrloch des späteren Implantats.

Das auffüllende Knochenmaterial kann künstlichen oder natürlichen Ursprungs sein. Das Einsetzen von Eigenknochen bietet gewisse Vorteile, so können Allergien und andere Fremdkörperreaktionen in der Regel ausgeschlossen werden. Nachteilig ist, dass dieser Knochen zuvor an anderen Körperstellen (zum Beispiel Kiefer- oder Hüftknochen) entnommen werden muss, das gesamte Prozedere somit recht aufwändig. Eine andere Möglichkeit ist die Transplantation mit künstlichen Materialien, die dem Knochengewebe sehr ähnlich sind, oder Fremdknochen (zum Beispiel tierischen Ursprungs). Darüber hinaus gibt es langwierigere, aber durchaus erfolgsversprechende Verfahren, bei denen der Knochen durch Bildung von Hohlräumen oder durch Auseinanderziehen selbst weiterwächst.

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