Restylane zur Faltenbehandlung der Haut - Methoden, Kosten und Preise
EIGENSCHAFTEN: WAS IST RESTYLANE?
Restylane ist ein echter Klassiker in Sachen Dermal Filler: Das Hyaluronsäure
basierte Gel war das erste seiner Art, welches 1996 für den US-Amerikanischen
Markt zur Behandlung zugelassen wurde. Die enthaltene Hyaluronsäure ist
ein natürlicher Inhaltsstoff, welcher auch im menschlichen Organismus vorkommt.
Hier spielt er eine wichtige Rolle für die Feuchtigkeitsversorgung von Haut
und Bindegewebe. Über zehn Millionen Patientinnen und Patienten wurden inzwischen
mit Restylane behandelt – eine Zahl, die stetig zunimmt. Als besonders
natürliche Substanz erfreut sich Hyaluronsäure großer Beliebtheit
im Bereich der Faltenbehandlung. Neben der Aufpolsterung von Faltenkanälen,
Narben sowie eingefallenen Gesichtspartien ist sie auch für ihre allgemein
Haut verjüngende, glättende Wirkung bekannt. Neben dem klassischen
Restylane bietet der Hersteller heute eine große Produktpalette, welche
unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. So ist Restylane in verschiedenen
Stärken und Zusammensetzungen erhältlich. Besonders innovativ: Einige
Produkte werden in neuer Formulierung mit Lidocain, einem lokal wirksamen Schmerzmittel,
angeboten. Dies soll auch Schmerz empfindlichen PatientInnen eine besonders angenehme
Behandlung ermöglichen.
Wie andere Filler auf Basis von Hyaluronsäure, so wird auch Restylane nach
und nach vom Körper abgebaut. Dieser ganz natürliche Prozess macht
eine Auffrischung etwa alle sechs Monate nötig. Je nach Produkt und Patient
kann der Behandlungseffekt sogar bis zu zwölf Monate anhalten. Der Hersteller
empfiehlt jedoch eine rechtzeitige Auffrischung, wobei die Wirkung mit Folgebehandlungen
jeweils deutlich länger anhalten soll. Eine einzelne Behandlung mit Restylane
kostet im Schnitt etwa zwischen 250 und 500 Euro, je nach Produkt und Umfang.
ANWENDUNGSGEBIETE: FÜR WEN EIGNET SICH RESTYLANE?
Hauptbestandteil von Restylane ist Hyaluronsäure, welche auch im menschlichen
Körper vorkommt. Die Behandlung mit diesem Dermal Filler eignet sich somit
für alle PatientInnen, die eine natürliche Methode mit abbaubaren Wirkstoffen
wünschen. Selbst bei eventuellen Fehlinjektionen würden diese im Laufe
der Zeit wieder abgebaut werden. Auch wer sich für eine Behandlung mit permanenten
Füllstoffen interessiert, kann mit einer Restylane-Injektion die möglichen
Effekte erleben.
Im Laufe der Zeit hat der Hersteller seine Produktpalette laufend erweitert,
so dass Restylane heute für besonders viele Anwendungen in Frage kommt.
So können Falten und Fältchen verschiedener Stärken aufgefüllt
werden, die Gesichtskonturen optimiert oder das Lippenvolumen aufgebaut werden.
Auch zur allgemeinen Hautverjüngung sowohl im Gesicht als auch an Hals,
Dekollete und Händen kommt das Produkt zum Einsatz. Anwendungsbeispiele
für die einzelnen Varianten: Der Klassiker als erster auf dem US-Markt zugelassener
Hyaluronsäure basierter Dermal Filler ist Restylane, welches besonders für
mittelstarke Falten beispielsweise der Stirn- sowie Mundpartie konzipiert wurde.
Heute ist das Produkt außerdem auch als Restylane Lidocaine mit eingebautem
Schmerzstiller erhältlich. Tiefere Falten wie die Nasolabialfalte können
mit Restylane Perlane behandelt werden. Dieser Füllstoff ist ebenfalls mit
Lidocaine erhältlich. Zur Glättung besonders feiner, oberflächlicher
Fältchen und Linien eignet sich Restylane Touch. Zum Aufpolstern eingefallener
Gesichtspartien wie Hohlwangen oder Kinnpartie wurde Restylane SubQ entwickelt,
während Lippenvolumen und -Konturen mit Restylane lipp optimiert werden.
Zur allgemeinen Hautverjüngung bietet der Hersteller eine eigene Reihe mit
Restylane Vital Produkten.
RISIKEN UND KOMPLIKATIONSMÖGLICHKEITEN
Restylane gilt als Hyaluronsäure-Filler der ersten Stunde. Aus diesem Grund
sind die Risiken und möglichen Nebenwirkungen des Produkts besonders gut
erforscht. Ganz allgemein gilt Hyaluronsäure als sehr gut verträglich.
Ein Allergietest vor der Behandlung ist somit meist nicht nötig. In Einzelfällen
kann es jedoch auch hier zu Unverträglichkeiten kommen – wer dies
bemerkt, sollte von Folgebehandlungen absehen.
Als allgemeine Nebenwirkungen kann es zu Rötungen, Schwellungen oder Überempfindlichkeit
der behandelten Gesichtspartie kommen. Diese treten nicht immer unmittelbar nach
der Behandlung auf, sondern mitunter auch erst Wochen danach. Meist vergehen
diese Symptome jedoch ganz von selbst. In seltenen Fällen sind Infektionen
der Injektionsstelle möglich – diese müssen schnellst möglich
von einem Arzt abgeklärt werden. Während der Faltenbehandlung können
leichte Schmerzen, Brennen oder Kribbelgefühle auftreten. Um diesen unangenehmen
Effekten vorzubeugen, bietet der Hersteller Restylane auch mit eingebautem Betäubungsmittel
an.
In sehr seltenen Fällen können Komplikationen wie Verfärbungen
oder Gewebeverhärtungen (Knötchenbildung) auftreten. Die hierfür
verantwortliche Hyaluronsäure wird jedoch nach und nach abgebaut, so dass
auch diese Effekte vorüber gehen. Auch die spontane Ausbildung einer Akne
als Überempfindlichkeitsreaktion ist in seltenen Fällen möglich.
Darüber hinaus kann die Behandlung wie bei jedem medizinischen Produkt kontraindiziert
sein. Der behandelnde Arzt wird deshalb ein ausführliches Beratungsgespräch
zur individuellen Einschätzung vornehmen.
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