
Straffe Oberarme sind insbesondere im Sommer wichtig,
denn in dieser Zeit werden kurze Shirts, Blusen oder Badeanzüge
getragen. Schlaffe oder gar überschüssige Haut wird dann deutlich
sichtbar. Derartige Probleme können auftreten, wenn die Haut im
Alter an Elastizität verliert oder aber wenn die Patienten viel
Gewicht verloren hat. Die überschüssige Haut kann sich in diesem
Fall an den Oberarmen kaum zurückbilden, auch Sport ist hier meist
nur wenig hilfreich. Um dennoch straffe Oberarme zu erhalten, sollte eine Oberarmstraffung durchgeführt werden. Hierzu wird an den Innenseiten der Oberarme ein feiner Schnitt gesetzt, anschließend wird die Haut angehoben, um überschüssiges Gewebe zu entfernen. Anschließend kann die Haut gestrafft und die offene Wunde vernäht werden. Die Schnitte werden dabei so gesetzt, dass sie an der Oberarminnenseite verbleiben und so für Außenstehende nicht sichtbar sind. Die Operation zur Oberarmstraffung wird unter Vollnarkose und stationär durchgeführt. Je nach Voraussetzungen und Schwere der Operation ist anschließend ein Klinikaufenthalt von einem bis zwei Tagen notwendig. Aufgrund der aufgetretenen Schwellungen und der notwendigen Wundheilung ist die Arbeitsfähigkeit nach einer Oberarmstraffung erst nach zwei bis drei Wochen wieder gegeben. Die Kosten einer Oberarmstraffung reichen von 1.300 – 5.000 Euro, je nach Umfang und gewählter Klinik. |
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