Wenn sich das Volumen des Bauches deutlich reduziert,
etwa nach einer Schwangerschaft oder durch eine deutliche Gewichtsabnahme,
kommt es häufig zu herabhängenden Bauchlappen, die schlaff
nach unten hängen. Diese stellen häufig ein ästhetisches,
aber auch ein seelisches Problem dar, denn Betroffene schämen sich
häufig, dünne oder eng anliegende Kleidungsstücke zu tragen
oder aber in Badekleidung am Strand zu liegen. Eine Bauchdeckenstraffung kann in diesem Fall wieder zu einem flachen Bauch verhelfen. Hierzu ist es notwendig, dass überschüssige Hautgewebe, welches sich durch die Volumenreduzierung des Bauches nicht zurückbilden konnte, zu entfernen. Im Anschluss daran ist es möglich, die Haut nach unten zu ziehen und hierdurch zu straffen. Da ein solcher operativer Eingriff im Bauchbereich nicht ohne Risiken ist, sollten sich Patienten vor der Operation mit ihrem behandelnden Arzt unterhalten. Auch sollte in diesem Gespräch über die Risiken einer Vollnarkose aufgeklärt werden. Wer sich dennoch für eine Bauchdeckenstraffung entscheidet, kann diese in einer Klinik eigener Wahl durchführen lassen. Die Operation selbst wird nur wenige Stunden in Anspruch nehmen, oft ist es schon nach zwei bis drei Tagen möglich, die Klinik wieder zu verlassen. Um sowohl die OP wie auch die Nachbehandlung stressfrei erleben zu können ist es ratsam, etwa zwei Wochen Urlaub zu nehmen, so dass die Wunde ausreichend verheilen kann. Die Kosten einer Bauchdeckenstraffung betragen zwischen 3.500 – 6.000 Euro, je nach Umfang und Voraussetzungen. Diese Kosten sind von Patienten selbst zu tragen, da die Krankenkassen hierfür in der Regel nicht aufkommen. |
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