
Unter der Gynäkomastie versteht man die Vergrößerung
der männlichen Brust. Bei einer echten Gynäkomastie ist diese
Veränderung auf hormonelle Ursachen sowie einer Vermehrung des Drüsengewebes
zurückzuführen. Bei einer falschen Gynäkomastie hingegen
entsteht die vergrößerte Brust durch Fetteinlagerungen. In
beiden Fällen jedoch leiden Männer unter der vergrößerten
Brust, denn sie schämen sich hierfür. Grundsätzlich ist eine Gynäkomastie nicht schädlich oder gesundheitsbedenklich. Allerdings kann sie starke psychische Auswirkungen haben, weshalb sich viele Männer für eine Operation entscheiden. Für die Behandlung bietet sich eine Gynäkomastieoperation an, da dem Problem in der Regel nicht mit einer Ernährungsumstellung oder Sport begegnet werden kann. Handelt es sich um eine echte Gynäkomastie, wird bei dieser Operation ein Schnitt am Rand des Brustwarzenhofes gesetzt, um überschüssiges Drüsengewebe zu entfernen. Bei einer falschen Gynäkomastie muss lediglich das überschüssige Fettgewebe entfernt werden, was in den meisten Fällen durch eine Fettabsaugung erreicht wird. Die Behandlung dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt, weshalb ein Klinikaufenthalt von ein bis zwei Tagen kalkuliert werden muss. Da es sich bei der Gynäkomastieoperation nicht um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, sind die Kosten von 1.500 – 2.500 Euro von den Männern selbst zu tragen. |
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