Schweißdrüsen befinden sich unter der
Haut, um den Körper bei übermäßigem Schwitzen
zu kühlen. Im „Normalzustand“ sondern die Drüsen
jedoch keinen Schweiß ab. Rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung
leidet jedoch unter einer Überproduktion der Schweißdrüsen.
Diese Personen schwitzen somit nicht nur bei körperlicher oder seelischer
Anstrengung, sondern die Drüsen produzieren ständig Schweiß.
Betroffene schämen sich häufig hierfür, denn trotz ständigem
Waschen kann Schweiß riechen, auch gelten durchgeschwitzte Shirts
oder Hemden vielfach als anstößig. Um privat und beruflich wieder Fuß zu fassen, sollten Betroffene eine Behandlung der Schweißdrüsen nutzen. Eine effektive Methode, das Schwitzen auf ein normales Maß zu reduzieren, ist die Schweißdrüsenabsaugung. Sie kann ausschließlich unter der Achselhöhle erfolgen. Im Zuge der Schweißdrüsenabsaugung wird zum Einweichen der Drüsen eine Lösung in die Achselhöhlen gespritzt, die nur wenig später abgesaugt werden kann. Um das Ergebnis zu verbessern, werden nun noch die tiefer liegenden Schweißdrüsen mit einem kleinen Löffel ausgeschabt. Nach dieser Behandlung, die im Übrigen ambulant und nur unter lokaler Betäubung ausgeführt wird, kann die Schweißproduktion normalisiert werden. Patienten können von nun an wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, selbst Mannschaftssport ist wieder möglich. Die Kosten einer Schweißdrüsenabsaugung orientieren sich nach dem Umfang und der gewählten Klinik, sie können zwischen 1.500 – 2.000 Euro betragen. |
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