Narben, die nach einer Operation oder einem tiefen
Schnitt entstehen, sind in der Regel kein Problem. Sie verheilen und
verblassen dabei im Laufe der Zeit, so dass diese nach einigen Monaten
meist nicht mehr sichtbar sind. In einigen Fällen ist die Entwicklung der Narben jedoch nicht so günstig wie oben beschrieben. Bei der Heilung der Narben können verschiedene Probleme auftreten, so zum Beispiel eine unästhetische Vergrößerung oder aber eine Verfärbung der Narbe. Auch ist es möglich, dass Narben schrumpfen und so eine Zugwirkung bedingen, die Betroffene in ihrer Bewegungsfähigkeit einschränken und bei Kindern sogar zu Wachstumsstörungen führen kann. In all diesen Fällen ist es sinnvoll, eine Narbenkorrektur durchzuführen. Dabei wird die vorhandene Narbe bei einer Narbenschrumpfung unter Vollnarkose aufgetrennt und anschließend neu vernäht. Hierdurch soll eine künftige Schrumpfung sowie eine Zugwirkung verhindert werden. Bei sehr großen Narben können diese auch herausgeschnitten werden. Die offene Hautstelle kann ebenfalls vernäht werden, sofern die Haut entsprechend gedehnt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird oft ein Gewebeexpander eingesetzt, um nach und nach eine Aufweitung zu ermöglichen. Je nach Arzt und Umfang der Narbenkorrektur können bei einem solchen Eingriff Kosten von 400 – 1.000 Euro entstehen. Diese Kosten sind privat zu tragen, denn die Kassen übernehmen diese meist nicht. |
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