
Beim Sport oder bei sportlichen Betätigungen
schwitzen die Menschen. So kann der Körper Temperaturen ausgleichen
und sich so vor Überhitzung schützen. Bei einigen Menschen
jedoch funktionieren die Schweißdrüsen überdurchschnittlich
bzw. es sind zu viele Schweißdrüsen vorhanden. Hierdurch produzieren
die Schweißdrüsen ständig Schweiß, der nicht nur
unangenehm riechen kann, sondern der auch durch Shirts oder Hemden sichtbar
wird. Eine effektive Möglichkeit, der übermäßigen Schweißproduktion entgegenzuwirken, ist die Schweißdrüsenabsaugung. Die so genannte Saugkürettage wird ausschließlich in der Achselhöhle vorgenommen. Ähnlich wie bei der Fettabsaugung werden die Schweißdrüsen ebenfalls abgesaugt, so dass die Schweißproduktion nachfolgend deutlich reduziert werden kann. Allerdings lassen sich Schweißdrüsen nicht so einfach absaugen wie Fettgewebe. Es ist daher notwendig, vor dem Absaugen eine Anästhesielösung einzuspritzen, die die Drüsen aufweicht, um sie später leichter entfernen zu können. Die tiefer liegenden Schweißdrüsen werden nachfolgend mit Hilfe eines scharfen Löffels ausgekratzt. Die Behandlung kann ambulant und nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Eine Vollnarkose oder aber ein Klinikaufenthalt sind so nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil der Schweißdrüsenabsaugung ist der dauerhafte Erfolg, der hiermit erreicht werden kann, denn eine Nachbildung der abgesaugten Schweißdrüsen erfolgt nicht. |
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