
Viele Menschen leiden unter abstehenden Ohren, da
sie sich selbst nicht schön empfinden. Insbesondere Kinder müssen
Spot und Häme ertragen, wenn sie unter Segelohren leiden. Diese
sind meist erblich bedingt, wodurch eine Veränderung nur durch eine
Ohrenkorrektur möglich ist. Auch dann, wenn die Ohren asymmetrisch
sind oder wenn nur ein Ohr absteht, ist eine Ohrenkorrektur anzuraten. Eine Ohrenkorrektur ist bereits ab dem fünften Lebensjahr möglich, da zu diesem Zeitpunkt die Wachstumsphase der Ohrmuschel bereits abgeschlossen ist. Um den Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen, wird eine solche Operation häufig noch im Kindergarten durchgeführt. Vielfach wird eine Ohrenkorrektur ambulant und nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei kleinen, sehr ängstlichen Kindern ist es aber auch möglich, eine Vollnarkose zu wählen, die dann jedoch einen kurzen stationären Aufenthalt von ein bis zwei Tagen notwendig macht. Über einen sehr schmalen Schnitt hinter dem Ohr gelangt der Arzt an den Ohrknorpel, der nun entsprechend verändert und modelliert werden kann. Bei zu großen Ohren ist es auch möglich, einen Teil des Knorpels wegzunehmen, um so die Ästhetik der Ohren herzustellen. Der Einschnitt hinterlässt in der Regel nur eine sehr kleine Narbe, die zudem mit der Zeit verblasst. Eine Ohrenkorrektur ist zwar eine kosmetische Operation, bei Kindern wird diese bis zum 17. Lebensjahr aber meist von den Krankenkassen übernommen. Erwachsene hingegen müssen die Kosten selbst tragen, die Krankenkassen kommen in diesem Alter meist nicht mehr hierfür auf. |
Suchbegriffe,
mit denen andere Nutzer diese Seite gefunden haben: |
Impressum | Fotos © Mang Medical One AG | DN - Fotolia.com