
Starkes Schwitzen kann Betroffene im Alltag stark
einschränken. Produzieren die Schweißdrüsen übermäßig
stark Schweiß, müssen Menschen mit Hyperhidrose nicht nur
ihr Leben einschränken, sondern sie können an verschiedenen
gesellschaftlichen Veranstaltungen gar nicht mehr teilnehmen. Einige
Menschen ziehen sich auch aus dem Alltag zurück, da sie sich für
die stetige Schweißbildung schämen. Es ist jedoch nicht unmöglich, stark aktive Schweißdrüsen zu behandeln. Eine Behandlung mit Botox beispielsweise kann die Schweißdrüsen lähmen und so die Bildung von Schweiß für einen gewissen Zeitraum stoppen. Das Botulinumoxis wird hierzu in die Schweißdrüsen injiziert und kann hier seine Wirkung voll entfalten. Die Botox-Behandlung ist dabei nicht nur unter den Achseln, sondern auch an den Fußsohlen oder den Handinnenflächen möglich, um auch hier die Schweißproduktion zu reduzieren. Die Botox-Behandlung zur Anti-Schweiß-Behandlung ist in der Regel schnell wirksam. Schon nach wenigen Tagen wird die Schweißbildung erheblich reduziert, so dass Betroffene wieder am Alltag teilnehmen können. Allerdings muss beachten werden, dass die Botox-Behandlung nicht dauerhaft ist. Botox wird vom Körper allmählich abgebaut, so dass nach rund sechs bis neun Monaten eine erneute Behandlung notwendig wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 450-600 Euro. Die Anti-Schweiß-Behandlung mit Botox ist kein operativer Eingriff. Damit ist diese Behandlung deutlich risikoärmer als beispielsweise die Schweißdrüsenabsaugung, die in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt wird. |
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