
Erschlafftes Bauchgewebe, welches beispielsweise
nach einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtsabnahme auftreten
kann, wird von vielen Menschen als unschön empfunden. Insbesondere
im Sommer, wenn leichte Kleidung getragen wird oder wenn man schwimmen
möchte, stören die herabhängenden Bauchlappen. Um diese Lappen entfernen zu lassen, muss eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um eine Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt wird. Um das überschüssige Gewebe zu entfernen ist es notwendig, die Bauchdecke zu schneiden. Hierfür können verschiedene Schnitttechniken genutzt werden, die sich vornehmlich nach dem jeweiligen Befund orientieren. So kann der Schnitt in die Bauchdecke unter anderem oberhalb des Schamhaarrandes erfolgen, auch eine ankerähnliche Form oder aber ein Schnitt in W-Form ist möglich. Anschließend werden Haut und Unterhautfett von den Bauchmuskeln abgehoben, um nun überschüssiges Gewebe entfernen zu können. Für die Straffung der Haut wird diese nun nach unten gezogen, um einen glatten Bauch zu erreichen. Da hierdurch der Nabel allerdings häufig zu weit unten wäre, wird dieser oft umgesetzt, um ein ästhetisches Bild zu erreichen. Die Kosten einer Bauchdeckenstraffung können sehr stark variieren, denn sie sind von den Ausgangsvoraussetzungen abhängig. Unabhängig davon müssen diese Kosten, die zwischen 3.500 – 6.000 Euro betragen können, in der Regel vom Patienten selbst getragen werden. |
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