
Schwitzen ist eigentlich eine normale Körperfunktion
und für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. So kühlt
der Schweiß zum einen die Haut, zum anderen aber auch das Innere
des Körpers. Ist die Regulierung der Schweißdrüsen jedoch
gestört, spricht man von Hyperhidrose, dem übermäßigem
Schwitzen. Die Hyperhidrose tritt vornehmlich an den Händen und den Füßen auf, sie kann aber auch in den Achselhöhlen oder auf der Stirn auftreten. Die Schweißdrüsen arbeiten in diesem Fall zu stark und sorgen dafür, dass der Patient ständig schwitzt. Dies wird von vielen Mitmenschen als eklig angesehen, von Hyperhidrose Betroffene geraten daher schnell ins Abseits, sowohl privat wie auch beruflich. Als Behandlung kommt unter anderem die Schweißdrüsenabsaugung in Frage, die heute als modernste und effektivste Form der Hyperhidrose-Behandlung zu nennen ist. Im Rahmen der Behandlung, die in der Regel ambulant erfolgt, werden die Schweißdrüsen abgesaugt. Um dieses Ziel zu erreichen, wird zuvor das Gewebe in den Achselhöhlen durch das Einspritzen einer besonderen Lösung aufgeweicht. Nach einer Einwirkzeit von rund 30 Minuten ist es dann möglich, die Schweißdrüsen einfach abzusaugen. Im Idealfall wird durch die Schweißdrüsenabsaugung erreicht, dass der Patient zwar noch schwitzt, aber nur noch gering. Die Normalisierung der Schweißproduktion ist bei diesem Eingriff von Dauer, denn die übermäßigen Schweißdrüsen wurden entfernt. Nachbehandlungen sind in der Regel nicht notwendig. |
Suchbegriffe,
mit denen andere Nutzer diese Seite gefunden haben: |
Impressum | Fotos © Mang Medical One AG | DN - Fotolia.com